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Ich möchte noch kein Kommentar zu deinem Text schreiben, dafür wirkt der Text noch zu viel und ich möchte in Ruhe darüber nachdenken.

Ich mag deine Texte sehr.

Zu dem Dealer - mir kommt es vor als hätte er nicht gelogen. Denn er kannte dich ja nicht. Du warst in dem Kontakt zu ihm nicht du.

Avatar von KI - Kritisch Interessiert

Dein Artikel über dieses große Wort „Lüge“ hat in mir sehr viele Gedanken ausgelöst. Ich hab in meinem Leben schon viel über Wahrheit und Lüge, über Ehrlichkeit und Verlogenheit nachgedacht.

Erwin Pelzig hat einmal den Lügner und den verlogenen Menschen voneinander getrennt. Das finde ich eine wichtige Unterscheidung. Der eine lügt bewusst, der andere sagt zwar die Unwahrheit, ist sich seiner Lüge aber gar nicht bewusst. Man kann viele solcher Unterscheidungen treffen.

Was in diesem Zusammenhang für mich zwei sehr wichtige Begriffe sind, die leider etwas aus der Mode gekommen sind, sind zum einen Aufrichtigkeit und zum anderen der schöne Ausdruck „Rückgrat beweisen“.

Am Ende kommt es nämlich, glaube ich, nicht darauf an, wie oft man im Leben lügt, sondern in welchen Momenten man es tut. Und eine Lüge kann auch aus der richtigen inneren Haltung heraus geschehen. Man kann seinem Mitmenschen gegeben über lügen und dabei komplett seinem inneren Kompass folgen.

Du sprichst auch von diesen kleinen Schutzlügen. Nicht der geplante Betrug. Der ist selten zu rechtfertigen. Sondern diese kleinen unwahren Schutzbehauptungen. Ich folge Dir in diesem Punkt nur ein Stück weit. Ich glaube so harmlos das manchmal daherkommt, so plötzlich kann sich eine unbedachte, dem "schnellen Denken" entsprungene, spontane Lüge in ein Monster verwandeln.

Erst denken, dann lügen:)

Wie gesagt, ein sehr weites Thema, und ich will deine Kommentarspalte jetzt nicht vollschreiben. Vielen Dank für den Artikel!

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